Herzschrittmacher


h1 March 2nd, 2005

Herzschrittmacher Schon bald sind es 50 Jahre her, seit der erste Herschrittmacher einem Menschen eingepflanzt wurde. Die Herzschrittmacher verbreiten sich seither mehr und mehr. Es wird Zeit, dass sich auch diese Technik einen grossen Schritt in die Zukunft bewegt.

In Amerika wurde nun bereits die Genehmigung für Herzschrittmacher erteilt, welche die Information im Körper aufzeichnen und anschliessend über das Internet an den behandelnden Arzt übermitteln sollen. Der Arzt kann so die Herzfrequenz auch aus der Ferne überwachen, ohne dass der Patient eine Arzt-Praxis aufsuchen muss. Auf diese Art sinkt auch die Belastung für ältere Leute, welche in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Soweit so gut…

Obschon die Übertragung der Herzdaten verschlüsselt stattfindet, kann es für einen Hacker nicht allzu schwer sein, an diese Daten zu gelangen. Dieser hätte in diesem Fall zwar persönliche Daten, könnte mit diesen aber noch nicht viel Unheil stiften… die Entwicklung geht aber schliesslich noch weiter.

Zukünftige Herzschrittmacher sollen vom Arzt auch via Internet justiert werden können. Auch aktuell eingesetzte Geräte ohne Datenübertragung müssen übrigens von Zeit zu Zeit ein Finetuning über sich ergehen lassen. In Zukunft soll dies online geschehen.

Somit kann der Herzschrittmacher von praktisch jeder Person - etwas Ausrüstung und Know-How vorausgesetzt - nachjustiert werden. Momentan wird diese Bedrohung noch heruntergespielt. Aber die Zukunft sieht doch so aus: ein x-beliebiger Träger eines Herzschrittmachers lässt sich bequem vom heimischen PC aus ermorden. Auch die Grossmutter mit der schweren Erbschaft, lässt sich so etwas früher ins Jenseits befördern.

Peter Gove, Vizepräsident des St. Jude Medical meint dazu: «If it’s approved that we are able to re-program the device over the phone, it’s theoretically possible that someone could intercept that call and reprogram someone’s device in an adverse fashion.»

Ich wünsche niemandem einen Herzschrittmacher. Falls ihr aber irgendwann mal einen tragen müsst, dann lasst euch nicht auf Experimente ein und macht euer Leben schon gar nicht vom Internet abhängig…

Link [Portsmouth Herald]



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